16.10.2019 08:48

Multiples Mandantensystem für die UFHO Bus-Boardunit

Busunternehmen erhalten Kontrolle über ihre Daten zurück

Heutige Anforderungen an Kooperationen und interoperable Zusammenarbeit auf verschiedensten Ebenen (Verkehrsunternehmen, Verbünde, Aufgabenträger) unterscheiden sich grundsätzlich von früheren Zusammenschlüssen und fordern dadurch einen deutlich geänderten Funktionsumfang an das bzw. die eingebundene(n) Vertriebshintergrundsystem(e).

Grundlegende Anforderungen an ein heutiges Mandantensystem sind i. d. R.:

• Einfache Abbildung der benötigten Strukturen und Prozesse
• Strikte Datentrennung zwischen den einzelnen Verkehrsunternehmen
• Einheitliches Reporting und einheitliche Erstellung einer Verbundmeldung
• Übersichtliche Aufteilung der Eigen- und der Fremd-Leistungen

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Oberfläche / UI-Ebene
Wir setzen mit der Mandantenfähigkeit unseres Vertriebshintergrundsystems UFHO neue Maßstäbe für den einfachen und effektiven Umgang mit diesen, teils komplizierten Strukturen.
Die einheitliche, übersichtliche und intuitiv bedienbare Oberfläche auf Grundlage aktuellster Entwicklungsumgebungen bildet die oberste Schicht des UFHO-Mandantensystems und ist für alle Mandanten - in Abhängigkeit der freigeschalteten Module - identisch.

Datenbank- / Mandanten-Ebene
Die nächste und somit zweite Ebene stellt die Datenbank- bzw. Mandanten-Ebene dar. Die Datenbank(en) und die Oberfläche können, müssen aber nicht auf dem gleichen Server bzw. in dem gleichen Netzwerk liegen. Das wichtigste Kriterium auf dieser Ebene ist die strikte Trennung der Daten der einzelnen Mandanten. Herkömmliche Systeme speichern die Daten aller Mandanten in einer einzigen Datenbank und trennen diese nur über eine, jedem Datensatz hinzugefügte Mandantenkennung. In diesen Systemen gibt es immer zwangsweise einen (Super-)Mandanten und einen Datenbank-Administrator, der Zugriff auf die Daten aller Mandanten hat. Dies ist meist nicht gewünscht und wird in der Praxis oftmals nur als unvermeidbares Übel und mit einem schlechten (Bauch-) Gefühl akzeptiert. Das UFHO-Mandantensystem beschreitet einen anderen Weg und gibt den Verkehrsunternehmen die Sicherheit zurück, die hundertprozentige Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten.

Die Speicherung der Daten je Mandant werden entweder in einer eigenen, passwortgeschützten Instanz in der Datenbank aller Mandanten oder in einer eigenen Datenbank auf eigenen Servern der Verkehrsunternehmen abgebildet.

Depot-Ebene
Um trotz der physikalischen Trennung der einzelnen Datenbestände eine Zusammenarbeit der einzelnen Mandanten zu ermöglichen, gibt es im UFHO-System eine dritte Ebene, die Depot-Ebene. Inhaltlich vergleichbar ist sie mit vielen heutigen Mandantensystemen. Hier werden eigenen Teilbereichen oder anderen Verkehrsunternehmen, - beispielsweise Subunternehmern - auf Basis von Linien, bestimmte Bereiche zugeordnet. Wir gehen einen großen Schritt weiter: Auf einem Fahrzeug lassen sich sämtliche Depots des jeweiligen Verkehrsunternehmens darstellen, unabhängig davon, ob diese Depots im eigenen Mandanten oder im Mandanten eines anderen Verkehrsunternehmens betrieben werden. Beispielhaft ist damit sichergestellt, dass das Verkehrsunternehmen seine eigenen Linienverkehre betreiben und gleichzeitig als Subunternehmer für andere Verkehrsunternehmen im Einsatz sein kann. Das Beste daran ist, dass die jeweiligen Verkaufsdatensätze automatisch dem richtigen Mandanten zugeordnet und an das entsprechende Hintergrundsystem übertragen werden. Dadurch kann jedes Verkehrsunternehmen seine eigene Hardware in den Fahrzeugen betreiben und der Generalunternehmer bzw. Linienkonzessionär erhält dennoch - auf Wunsch in Echtzeit - die aktuellen Verkäufe auf "seinen" Linien.

 

 

 

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