21.11.2017 15:55

Interview mit Malte Gerber

Arbeiten im Vertrieb: Viel Abwechslung und doch noch Zeit für die Familie

Malte Gerber ist nicht nur Vertriebsprofi und seit einem Jahr bei AMCON, sondern auch Familienmensch, Golfer und Heimwerker. Im Interview erzählt er, wie sich dieser abwechslungsreiche Beruf mit dem Familienalltag vereinbaren lässt.

1. Du arbeitest im Vertrieb. Wie lange machst du diesen Beruf schon?

Im Vertrieb arbeite ich bereits seit 20 Jahren. Allerdings habe ich die ersten 15 Jahre eher in der Mobilfunk- und Telematik-Branche gearbeitet, bevor ich dann vor rund fünf Jahren in die ÖPNV-Branche gewechselt habe.

2. Was waren deine bisherigen Stationen?

Nach der Handelsschule habe ich eine kaufmännische Ausbildung im Funk-Fachhandel absolviert. Hier bin ich auch erstmals mit dem Thema Busausstattung in Berührung gekommen. Danach habe ich bei einem Nokia-System Center angefangen und mich um den Telematik-Vertrieb und Mobilfunk gekümmert. 2001 bin ich dann zu Höft & Wessels gegangen und habe dort bis 2012 im Telematik-Vertrieb gearbeitet, bevor ich intern in den Vertrieb im Bereich Verkehrsunternehmen gewechselt habe. Dort habe ich dann primär europaweite Ausschreibungen bearbeitet. Seit 2016 bin ich nun bei AMCON für den Vertrieb zuständig.

3. Wie bist du zu AMCON gekommen und wie lange arbeitest du schon hier?

Schon zu meiner Zeit bei Höft & Wessels habe ich bereits vor drei Jahren mit AMCON zusammengearbeitet, da ich für einen Kunden ein Projekt mit Zugbegleiterterminal betreut habe und die Software von AMCON kam. Als Höft & Wessels dann einen Insolvenzantrag stelle, kommt man natürlich ins Grübeln, wie es beruflich weitergehen soll. Als dann ein Angebot von AMCON kam, habe ich lange mit meiner Familie darüber gesprochen, da von vornherein klar war, dass ich dann wieder häufiger im Außendienst unterwegs sein werde. Im gemeinsamen Urlaub und mit ein wenig Abstand auf die Dinge sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass ich bei AMCON anfangen möchte, da mich auch das Thema sehr gereizt hat.

4. Was genau ist deine Aufgabe bei AMCON?

Als Mitarbeiter im Vertrieb zählt natürlich in erster Linie die Akquise und Betreuung von Kunden zu meinen Aufgaben. Darüber hinaus stehe ich den Verkehrsunternehmen als technischer Berater zur Seite, betreue unsere Partner und die Ausschreibungsbearbeitung und begleite das Unternehmen auf den großen Messen.

5. Wie sieht ein normaler Arbeitsalltag bei dir aus?

Einen „normalen“ Arbeitstag gibt es bei mir eigentlich gar nicht und das ist auch das spannende an meinem Beruf: Jeder Tag ist anders! In der Regel bin ich vier Tage in der Woche unterwegs bei Kunden, checke natürlich zwischendurch meine Mails und arbeite in enger Abstimmung mit den Projektleitern zusammen.

6. Was gefällt dir an deiner Arbeit?

Mir gefällt besonders gut, dass die Arbeit so abwechslungsreich ist und das kein Tag so ist, wie der andere. Als zweitältester Mann im Unternehmen gefällt es mir aber auch, dass ich hier meine Erfahrung einbringen kann. Der Grad der Eigenverantwortung ist bei AMCON sehr hoch.

7. Was schätzt du an AMCON?

Wir sind ein junges und dynamisches Team, das jeden Tag daran arbeitet immer besser werdende Systeme zu programmieren. Darüber hinaus herrscht eine große Hilfsbereitschaft unter den Kollegen und das trägt natürlich einen großen Teil dazu bei, dass man gerne zur Arbeit geht.

8. Wie vereinbarst du Familie und Beruf?

Das ist bei uns tatsächlich sehr besonders, da meine Frau als Laborantin alle zwei Tage arbeitet. Also stand von vornherein fest, dass ich diese Arbeit nur machen kann, wenn ich jeden zweiten Morgen in der Woche zuhause sein kann, damit wir keine regelmäßige Betreuung für unsere beiden Töchter (12 und 8 Jahre alt) brauchen. Meine kleine Tochter holt mich dann mittags nach der Schule immer Zuhause ab und wir gehen gemeinsam zur Oma zum Mittagessen.

9. Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich verbringe meine Freizeit am liebsten mit meiner Familie. Ansonsten bin ich gerne im Garten und kümmere mich um alles, was dort so anfällt. Im letzten Jahr habe ich z.B. einen Wintergarten gebaut. Wenn es die Zeit zulässt gehe ich auch gerne golfen. Zudem animiere ich die Kollegen zum Laufen. In diesem Jahr waren wir mit über der Hälfte der Belegschaft zum Firmenlauf in Bremen.

10. Woher kommst du? Gibt es einen regionalen Bezug?

Ich bin in Hannover geboren und aufgewachsen. Als ich dann meine Frau kennengelernt habe, bin ich zu ihr aufs Land gezogen. Deshalb schätze ich auch den ländlichen Charakter von Cloppenburg und stehe voll hinter unserem Slogan „Global orientiert und regional verwurzelt“.