16.10.2017 15:55

Interview mit Judith Martin

Zurück in heimische Gefilde – nach Großunternehmen nun die Vorzüge eines Mittelständlers genießen

Unsere Projektleiterin Judith Martin hat nach dem Studium für große Unternehmen in Hamburg und Co. gearbeitet und ist nun in die Heimat zurückgekehrt. Im Interview erzählt sie, welche Vorteile sie an der Arbeit in kleineren Unternehmen sieht.

1. Wie lautet deine Berufsbezeichnung?

Ich bin IT-Projektleiterin.

2. Wie bist du zur IT gekommen?

Zur IT bin ich damals durch meinen Onkel gekommen. Der hat an der Handelsschule und am Wirtschaftsgymnasium in Lohne Informatik unterrichtet und mir meinen ersten PC geschenkt, als ich 14 Jahre alt war. Daran habe ich dann immer herumgeschraubt, Speicherkarten eingebaut und mich dann relativ schnell dazu entschieden, nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium eine Ausbildung zur Informatikkauffrau bei Bröring in Dinklage zu beginnen.

3. Wie lange bist du schon bei AMCON?

Seit Juli 2017.

4. Wie waren deine bisherigen Karriereschritte?

Nach der Ausbildung zur Informatikkauffrau habe ich das duale Studium der Wirtschaftsinformatik an der PHWT in Vechta absolviert und während des Studiums bei ZF gearbeitet, bei denen ich auch meine Diplomarbeit geschrieben habe. Danach zog es mich raus aus der Heimat und ich habe fünf Jahre bei 1&1 in Montabaur als Business Engineer / IT-Projektleiterin gearbeitet. Aus privaten Gründen haben mein Mann und ich uns dann aber doch dazu entschlossen, wieder näher Richtung Heimat zu ziehen und ich bin nach einer kurzen Zeit bei Tchibo zu SinnerSchrader in Hamburg gewechselt und habe dort fast drei Jahre als Senior IT-Projektleiterin und Product Owner gearbeitet bis es mich dann vor knapp zwei Monaten zu AMCON verschlagen hat.

5. Was genau ist dein Job bei AMCON?

Ich arbeite als IT-Projektleitung und kümmere mich auch darum, neue Strukturen und Prozesse in das Unternehmen einzubringen.

6. Wie sieht dein normaler Arbeitsalltag aus?

Der überwiegende Teil meines Aufgabenbereichs liegt in der Kommunikation zwischen Kunden und Entwicklern und der Überwachung der einzelnen Projekte. Darüber hinaus gehören auch die Dokumentation und die Konzeption der einzelnen Projekte zu meinen Aufgaben.

7. Was gefällt dir an AMCON und was findest du verbesserungswürdig?

Da ich bisher überwiegend in Großunternehmen gearbeitet habe hat es mich sehr gereizt, dass ich bei AMCON neue Prozesse und Strukturen etablieren kann und somit auch Pionier-Arbeit leisten darf. Es ist schön, wenn man die Möglichkeit bekommt ein Unternehmen in gewisser Weise mitzugestalten und zu prägen. Darüber hinaus haben wir ein junges Team in einer familiären Atmosphäre, flache Hierarchien und kurze Kommunikationswege.

8. Was müssen Bewerber mitbringen, um in deinem Job erfolgreich zu sein?

Im Bereich Projektmanagement ist es unerlässlich, dass man kommunikativ ist. Ansonsten hat man es relativ schwer alle Projektmitglieder für ein Thema zu begeistern und dem Kunden die nötige Transparenz zu bieten. Außerdem sollten Bewerber offen dafür sein, sich in komplexe Bereiche einzuarbeiten. Gerade wenn man mit verschiedenen Kunden zu tun hat ist es essenziell, dass man sich jederzeit in neue Themen einfinden kann. Darüber hinaus kommt man mit Organisationstalent und einer strukturierten Arbeitsweise gut voran und wenn dann auch noch der Humor stimmt, ist man wie geschaffen für den Job eines IT-Projektleiters, denn eine gesunde Portion Humor hilft ungemein, um auch in schwierigen Situationen immer mit Spaß bei der Sache zu bleiben.

9. Was machst du gern in deiner Freizeit?

Abends koche ich gerne, um zu entspannen. Außerdem haben wir einen Hund mit dem wir gerne draußen unterwegs sind.

10. Wie bist du auf AMCON gekommen?

Das erste Mal wurde ich durch eine Stellenanzeige in der OV auf AMCON aufmerksam. Nach ein bisschen Recherche auf der Webseite und nachdem ich die coolen YouTube-Videos angeschaut habe, habe ich mich dann auch direkt beworben.

11. Warum hast du dich für AMCON entschieden?

Ich hatte tatsächlich zeitgleich eine weitere Zusage für einen anderen Job, habe mich dann aber bewusst für AMCON entschieden, weil mich die Herausforderung gereizt hat, Strukturen und Prozesse mit in das Unternehmen einbringen zu dürfen. Auch die flexiblen Arbeitszeiten sind ein großer Vorteil und die Nähe zum Wohnort kam auch noch hinzu.

12. Woher kommst du gebürtig? Gibt es einen regionalen Bezug?

Geboren bin ich in Vechta und aufgewachsen in Lohne. Mittlerweile leben mein Mann und ich in meinem alten Elternhaus in Dinklage mitten im Grünen, das wir gerade erst renoviert haben.

13. Wieso wolltest du zurück in die Heimat?

Ich wollte aus familiären Gründen zurück in die Heimat. Außerdem hat das Landleben im Vergleich zum Stadtleben auch einige Vorteile, wie zum Beispiel die Größe der Wohnung oder wie in unserem Falle der Umzug aus einer Wohnung in ein Haus mit Garten.

14. Was schätzt du an großen Unternehmen und was an kleinen wie AMCON?

Große Unternehmen haben sicherlich den Vorteil, dass sie den Arbeitnehmern einige Benefits bieten, die sich kleinere Unternehmen nicht leisten können, wie eine betriebliche Altersvorsorge, einen Dienstwagen oder Zuschüsse zu Sportprogrammen. Hinzu kommt, dass in größeren Unternehmen etablierte Strukturen vorherrschen und es viele Vorgaben gibt, wobei das nicht immer nur von Vorteil sein muss. An kleineren Unternehmen wie AMCON reizt mich, dass man sich viel mehr einbringen kann und auch mal über den Tellerrand hinausschaut. Man begleitet Projekte von A bis Z und ist nicht nur für einen bestimmten Teilbereich zuständig. Ein weiterer Vorteil von kleineren Unternehmen sind die kurzen Dienstwege und das familiäre Umfeld.