16.10.2017 15:55

Interview mit David Ferneding

Der Rettungsschwimmer unter den Softwareentwicklern

Als Dualer Student im 1. Semester bereichert David unser Team auch nach seinem Praktikum. Im Interview erzählt er aus seinem Alltag als angehender Softwareentwickler.

1. Wie lautet deine Berufsbezeichnung?

Seit August bin ich dualer Student für Wirtschaftsinformatik an der IBS Oldenburg in Kombination mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung hier bei AMCON.
2. Wie bist du zur IT gekommen?

Das habe ich eigentlich einem sehr engagierten Mathelehrer an meiner alten Schule zu verdanken, der damals im Matheunterricht mit uns Programme am Taschenrechner geschrieben hat. Das hat mich sehr fasziniert und ich bin dabei geblieben.

3. Wie lange bist du schon bei AMCON?

Ich habe damals das Gymnasium (ULF in Cloppenburg) verlassen und für das Fachabitur an der BBS Haarentor (Oldenburg), Fachoberschule Wirtschaft Schwerpunkt Informatik, musste ich ein Jahrespraktikum nachweisen. Da ergab sich die Gelegenheit dieses Jahrespraktikum bei AMCON zu absolvieren. Während des Fachabiturs habe ich noch neben der Schule in Teilzeit bei AMCON gearbeitet und bin jetzt seit August dualer Student.

4. Was genau ist dein Job bei AMCON?

Ich arbeite an der Programmierung der UFHO-App, die Fahrkartenkontrolleure dazu nutzen Fahrscheine und Tickets zu kontrollieren, EBEs zu erfassen und um Tickets zu verkaufen.

5. Wie sieht dein normaler Arbeitsalltag aus?

Die meiste Zeit verbringe ich mit programmieren. Darüber hinaus kümmere ich mich hin und wieder auch um das Layout-Design von Fahrscheinen und Meetings mit den Projektleitern finden auch regelmäßig statt. Ab Oktober beginnt dann der Theorie-Teil und ich werde viel Zeit an der IBS Oldenburg verbringen.

6. Was gefällt dir an AMCON und was findest du verbesserungswürdig?

Ein großer Vorteil sind in meinen Augen die flexiblen Arbeitszeiten. Ich fange meist gegen 7.30 Uhr an und kann dann dementsprechend auch mal früher gehen, wenn keine großen Projekteabschlüsse anstehen. Außerdem herrscht bei AMCON ein tolles Arbeitsklima und die Aufstiegschancen sind meiner Ansicht nach auch sehr gut. Schon am Anfang meines Jahrespraktikums wurde ich gefragt, ob ich nicht auch mein duales Studium hier absolvieren möchte.

7. Wie hältst Du Dich am Laufenden in der Branche?

Ich verfolge Technik-Blogs und halte mich Android-spezifisch auch über developer.android.com auf dem Laufenden.

8. Was müssen Bewerber mitbringen, um in deinem Job erfolgreich zu sein?

Sie sollten auf jeden Fall ein analytisches Denkvermögen mitbringen und in der Lage sein, größere Probleme in kleine Stücke zu zerlegen um sie Stück für Stück zu lösen. Außerdem sollten sie teamfähig sein und strukturiert arbeiten, damit auch andere Kollegen und Anwender mit den Codes arbeiten können.

9. Was rätst du potenziellen Bewerbern?

Ich würde ihnen empfehlen an Open Source-Projekten zu arbeiten, um schon mal ein Gefühl für das Arbeiten in größeren Teams zu bekommen. Gerade um das Arbeiten mit Versionsverwaltung, Dokumentation und sprechender Funktions- und Variablenbenennung zu lernen.

10. Was machst du gern in deiner Freizeit?

Ich bin Rettungsschwimmer bei der DLRG und gebe dort auch Kurse und Lehrgänge. Das ist ein schöner Ausgleich zu der Arbeit am Schreibtisch und Computer.

11. Wie bist du auf AMCON gekommen?

Bei der Suche nach einem Jahrespraktikum in der Umgebung bin ich durch meinen Onkel auf AMCON aufmerksam geworden.

12. Warum hast du dich für AMCON entschieden?

Letztendlich hatte ich sogar schon die Zusage eines Softwareentwicklers aus dem Gaming-Bereich. Ich habe mich dann aber doch für AMCON entschieden, weil es mir seriöser erschien und ich hier sehr selbstständig arbeiten kann.

13. Hast du ein bestimmtes Vorbild? Falls ja, wen?

Natürlich schaut man zu gewissen Größen aus der Branche auf und hat Achtung vor den Erfolgen, allerdings würde ich da niemanden direkt als Vorbild sehen.

14. Woher kommst du gebürtig? Gibt es einen regionalen Bezug?

Es gibt einen regionalen Bezug, da ich aus Nikolausdorf komme und in Cloppenburg zur Schule gegangen bin.