06.11.2017 15:55

Interview mit Anke Laing

Kinder und Karriere: Organisationstalent und ein gutes Zeitmanagement sind dabei unerlässlich

Unsere Kollegin Anke Laing arbeitet bei AMCON in Teilzeit im Qualitätsmanagement und ist mit Herzblut Mutter von vier Kindern. Im Interview erzählt sie, wie sie Beruf und Familie miteinander vereinbart.

1. Wie lautet deine Berufsbezeichnung?

Ich bin Diplominformatikerin und arbeite bei AMCON in der Softwareentwicklung und im Qualitätsmanagement.

2. Wie bist du zur IT gekommen?

Die Leidenschaft für IT habe ich meinem Mathe-LK-Lehrer am Clemens-August-Gymnasium in Cloppenburg zu verdanken. Er hat mir damals auch empfohlen das Informatik-Studium an der Universität in Oldenburg zu machen.

3. Wie bist du auf AMCON gekommen?

Tatsächlich kam der Kontakt zu AMCON über meinen Mann zustande, der mit der Frau von Olaf Clausen eine Fortbildung gemacht hat. Da AMCON zu der Zeit Softwareentwickler gesucht hat, bekam ich einen Anruf von Olaf und habe dann direkt hier angefangen.

4. Wie lange bist du schon bei AMCON?

Seit 2011 arbeite ich in Teilzeit bei AMCON und kann meine Arbeitszeiten auch ganz flexibel gestalten. In den Schulferien kann ich manchmal länger arbeiten, da mein Mann Lehrer ist und dann zuhause bei den Kindern bleiben kann.

5. Du hast 4 Kinder, wie sieht bei dir der Alltag aus?

Um 6:30 Uhr geht bei uns der Wecker. Wir frühstücken gemeinsam und verlassen gegen 7:30 das Haus. Meine Kinder sind 15, 13, 12 und 10 Jahre alt und gehen daher alle zur Schule. Ich arbeite dann meist bis mittags und fahre nach Hause bevor die Kinder aus der Schule kommen.

6. Wie vereinbarst du Familie und Beruf?

Damit alles reibungslos funktioniert braucht es natürlich ein sehr gutes Organisations- und Zeitmanagement. Da unsere Kinder aber auch nicht mehr so klein und schon relativ selbstständig sind, funktioniert unser Tagesablauf sehr gut.

7. Wie waren deine bisherigen Karriereschritte?

Nach dem Abitur am CAG in Cloppenburg habe ich Informatik an der Universität Oldenburg studiert. Meine erste Anstellung hat mich nach Frankfurt verschlagen. Ich bin mit einem Traineeprogramm bei einem Unternehmen für Telekommunikation in die Arbeitswelt eingestiegen und habe dort noch zwei weitere Jahre in verschiedenen Projekten gearbeitet. Danach habe ich in die Reisebranche gewechselt und habe dort ebenfalls drei Jahre gearbeitet, bis mein Mann und ich uns dann 2002 dazu entschieden haben, wieder in die Heimat zurückzukehren.

8. Was genau sind deine Aufgaben bei AMCON?

Ich arbeite bei AMCON vor allem an der Erstellung von Pflichtenheften. Die Konzeptionierung in den laufenden Projekten erfolgt in enger Abstimmung mit unseren Projektleitern und den jeweiligen Experten. Außerdem gehe ich Themen rund um das Qualitätsmanagement an. Dazu gehört unter anderem die Aufrechterhaltung der ISO-Zertifizierung.

9. Wie sieht dein normaler Arbeitsalltag aus?

Ich fange gegen 8.00 Uhr an, bearbeite dann als erstes meine Mails und kümmere mich danach um die weitere Konzeptbearbeitung und Abstimmung mit den entsprechenden Kollegen.

10. Was gefällt dir an der Arbeit bei AMCON?

Neben den abwechslungsreichen Aufgaben und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen, gefällt vor allem auch das Thema sehr gut. Diese Mischung aus ÖPNV mit seinen zum Teil noch sehr eingefahrenen Strukturen und dem Thema Softwareentwicklung ist sehr interessant und eine schöne Gratwanderung zwischen Innovation und Tradition.

11. Was machst du gern in deiner Freizeit?

Ich treibe etwas Sport (was gerade so mit Zuhause zu vereinbaren ist: Laufen, Tennis, Fitness) und treffe mich gerne mit Freunden zum gemeinsamen Essen. Entspannung finde ich auch im Garten und in der Handarbeit und stricke immer etwas für meine Kinder (solange sie es noch mögen 😉). Das alles ist ein super Ausgleich zum Büroalltag.